| Viele Verkäufer sind bei der Vermarktung ihrer Immobilie oft unsicher und beauftragen in reaktiver Konsequenz auf diese Unsicherheit gleich mehrere Makler mit dem Verkauf – was meist zu dem genauen Gegenteil des gewünschten Effekts führt. Frei nach dem Motto „auch zu viele Makler verderben den Brei“ sinken Ihre Chancen auf Erfolg mit der Zahl der beauftragten Makler. Warum: Einerseits wird kein Makler – aus verständlichen Gründen – für Sie das volle Verkaufsprogramm durchziehen, wenn seine Verkaufschancen aufgrund der Konkurrenzsituation gering sind. Diesegilt insbesondere für jene Teile des Verkaufsprogramms, welche neben dem Zeitengagement auch einen echten Geldeinwurf für den Makler bedeuten (z.B. Aufwendung für Inserate, Schilder, Karten u.v.m.). Und dann gibt es noch das psychologische Phänomen vom Jäger und der Beute. Sobald der Eindruck entsteht, dass am Verkauf eines Objektes von allen Seiten mit Hochdruck gearbeitet wird, gehen Kaufinteressenten spontan von einem schwer vermarktbaren Objekt aus – mögliche Hintergründe dafür werden meist gar nicht ergründet. Denn das Ziel jedes Käufers ist immer noch „das Schnäppchen“. Wenn ein Angebot bereits hinlänglich bekannt gemacht wurde und es immer noch am Markt ist, wird wohl etwas Grundlegendes nicht stimmen und ein Schnäppchen wird es dann sicherlich auch keines sein. In Kooperation mit dem Mostviertel Basar |
Wie viele Makler braucht man?
zuletzt geändert am 30.Nov.2010

