Beschreibung
Diese Altbauwohnung mit drei Zimmern liegt im dritten Stock eines 1908 errichteten Jugendstilhauses, am Rande des beliebten Servitenviertels im neunten Gemeindebezirk. Entworfen wurde das Haus vom Wiener Architekten Heinrich Kestel, dessen secessionistischer Dekor mit Masken und Vasen an den Erkern sowie einem Portalgiebel bis heute das Erscheinungsbild der Fassade prägt. Schon im Vestibül empfängt eine überlebensgroße Brunnenfigur des gefesselten Prometheus die Bewohner und Besucher, ein eindrucksvolles Detail, das dem Haus einen ganz eigenen Charakter verleiht.
In der Wohnung selbst wird dieser historische Charme spürbar: hohe Decken, große Fenster und eine großzügige Raumaufteilung erinnern an die Eleganz der Jahrhundertwende. Auf rund 123 Quadratmetern verteilen sich drei Zimmer, aktuell mit einem Schlafzimmer, wobei sich die Raumaufteilung auch für ein zweites Schlafzimmer adaptieren lässt. Herzstück der Wohnung ist die große Küche mit Einbauküche und separatem Wirtschaftsraum, ein Merkmal, das noch von den großzügigen Wohnungen jener Zeit zeugt. Ein stattlicher Vorraum empfängt Bewohner und Gäste, ergänzt durch ein Bad sowie ein separates WC. Ein Abstellraum bietet zusätzlichen Platz für alles, was im Alltag nicht ständig griffbereit sein muss. Parkett und Fliesen sorgen je nach Bereich für eine hochwertige, pflegeleichte Optik, geheizt wird komfortabel mit Gas.
Ein kleiner Balkon zum ruhigen Innenhof schafft mitten in der Stadt einen persönlichen Rückzugsort im Freien, ideal für den Morgenkaffee oder einen entspannten Feierabend. Ein eigenes Kellerabteil sowie ein Personenaufzug im Haus runden das Angebot ab.