Beschreibung
Manche kaufen einen Bauplatz und planen zwei Jahre. Andere kaufen ein Haus, stellen am ersten Wochenende den Tisch in den Garten und planen von dort aus.
Am südlichen Ortsrand von Stattegg steht ein kleines Haus aus den Sechzigerjahren auf 1.011 m² ebenem Grund, gewidmet als Reines Wohngebiet mit einer Bebauungsdichte von 0,2 bis 0,4. Südlage, dahinter das Feld, dahinter das Grazer Becken. Das Haus ist sanierungsbedürftig und ehrlich gesagt eher eine Bauhütte als ein vernünftiges Wohnhaus: ein Geschoß mit Dachraum, Satteldach, zwei kleine Nebengebäude, kein Anschluss an das öffentliche Wassernetz, dafür ein Hausbrunnen. Wer es als Wochenend- und Gartenhaus nutzt und Schritt für Schritt herrichtet, bekommt dafür eine Lage, die mit keinem Neubau zu kaufen ist. Wer später neu bauen will, hat den Bauplatz schon.
AUF EINEN BLICK
- Haus aus den 1960er-Jahren, ein Geschoß mit Dachraum, Satteldach, zwei Nebengebäude
- Zustand sanierungsbedürftig; Nutzung als Garten- oder Wochenendhaus, Sanierung oder späterer Neubau
- Kein Anschluss an das öffentliche Wassernetz, Hausbrunnen vorhanden, Strom vorhanden
- 1.011 m² Grundstücksfläche laut Grundbuch, Grenzkataster, eben, alter Baumbestand
- Widmung Reines Wohngebiet, Bebauungsdichte 0,2 bis 0,4 laut Flächenwidmungsplan der Gemeinde Stattegg
- Südlage am Ortsrand, freier Blick über das Feld ins Grazer Becken, Wald westlich
- Zufahrt direkt vom Mühlenweg, öffentliche Verkehrsfläche
- Lastenfrei, keine Dienstbarkeiten, Alleineigentum
- Graz-Andritz mit Endstation der Straßenbahnlinien 4 und 5 in wenigen Fahrminuten
- Energieausweis in Ausarbeitung
DIE LAGE
Stattegg liegt direkt nördlich von Graz-Andritz, am Fuß des Schöckl: Einfamilienhäuser, Gärten, Wald, kein Durchzugsverkehr. Die Straßenbahn in Andritz ist in wenigen Minuten erreichbar, die Grazer Innenstadt in rund zwanzig. Der Mühlenweg liegt am südlichen Rand des Siedlungsgebiets; das Grundstück ist das letzte vor dem Feld. Vom Garten aus sehen Sie über die Wiese in das Grazer Becken. Das ist kein Haus im Grünen irgendwo, sondern ein Haus am Stadtrand mit einer Aussicht, die man sich nicht bauen kann.
DAS HAUS: WAS ES IST UND WAS NICHT
Wir sagen es, wie es ist. Das Haus stammt aus den Sechzigerjahren und wurde nicht saniert. Es hat keinen Anschluss an das öffentliche Wassernetz; die Versorgung lief über einen Hausbrunnen, dessen Zustand vor dem Kauf zu prüfen ist. Heizung, Elektrik und Sanitär entsprechen dem Alter. Der Eigentümer selbst stuft es eher als Bauhütte denn als Wohnhaus ein. Eine Besichtigung zeigt Ihnen den Stand; wir beschönigen ihn nicht.
Was es kann: ein Dach über dem Kopf am ersten Tag. Ein Lager für Werkzeug und Gartengeräte. Ein Wochenendhaus zum Herrichten, für Menschen, die gerne selbst Hand anlegen. Und, wenn Sie so weit sind, der Platz für einen Neubau auf gewidmetem Baugrund, ohne dass Sie das Grundstück noch einmal kaufen müssen.
Was es nicht kann: sofort als Hauptwohnsitz dienen. Wer das sucht, ist hier falsch, und wir sagen das lieber vorher.
DAS GRUNDSTÜCK
1.011 m², eben, nach Süden offen, von altem Baumbestand gesäumt. Als Reines Wohngebiet mit Bebauungsdichte 0,2 bis 0,4 gewidmet, im Grenzkataster, lastenfrei, Zufahrt direkt vom Mühlenweg. Das Haus steht in der Nordostecke an der Straße; der Garten liegt südlich und westlich davon frei. Art und Umfang einer späteren Neubebauung richten sich nach Widmung, Bebauungsdichte und den Vorgaben der Baubehörde; Abstimmung mit der Gemeinde Stattegg vor dem Kauf empfohlen.
UNTERLAGEN UND BESICHTIGUNG
Grundbuchsauszug, Katasterplan und Widmungsauszug erhalten Sie nach Anfrage; die Auskünfte der Gemeinde zu Kanal und Gefahrenzonen sowie eine Kostenschätzung für Abbruch und Wasseranschluss reichen wir nach. Besichtigung nach Vereinbarung.
Die Angaben beruhen auf dem Grundbuchsauszug, dem Flächenwidmungsplan der Gemeinde Stattegg und Informationen des Eigentümers, ohne Gewähr; Flächenangaben zum Haus sind nicht vermessen. Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten. Der Makler ist als Doppelmakler tätig. Käuferprovision 3 % des Kaufpreises zuzüglich 20 % Umsatzsteuer.
Angaben gemäß gesetzlichem Erfordernis:
Heizwärmebedarf: 150.0 kWh/(m²a)